Bärlauch-Salz – Das leckere Kräutersalz zum Selbermachen

Gehörst Du wie ich zu denjenigen, die vom leckeren Bärlauch nicht genug bekommen können? Da wäre es doch super, wenn man das leckere Frühlingskraut einfach haltbar machen könnte und damit das ganze Jahr über seine Leckereien verfeinert!

Genau da kommt mein leckeres Bärlauch-Salz ins Spiel! Das selbstgemachte Kräutersalz ist der ideale Begleiter in der Küche – ob auf dem leckeren Tomatenbrot, im Risotto oder auf dem Tisch zum Verfeinern: Es kommt einfach immer gut an!

Bärlauch-Salz selber machen – auf schnellem Weg zum Kräutersalz

Tomatenbrot umringt von diversen Zutaten, mit denen man Bärlauch-Salz selber machen kann.

Das Schöne am Bärlauch-Salz ist, dass all unsere Zutaten schon im Namen enthalten sind: wir benötigen lediglich frischen Bärlauch und ein grobes Salz. Ich verwende hier gerne Steinsalz, Du kannst aber auch problemlos ein grobes Meersalz verwenden.

Um die bestmögliche Würze an das Salz zu bekommen, verwende ich auf 250g Salz etwa 100g frischen Bärlauch. Damit wird das selbstgemachte Kräutersalz geschmacklich sehr ergiebig und Du musst nur wenig davon verwenden. 😊

Zu Beginn der Zubereitung wäschst Du den frischen Bärlauch gründlich.

Anschließend muss das Wasser so gut es geht wieder runter vom Bärlauch – entweder breitest Du die Blätter auf einem sauberen Küchentuch aus und lässt sie so etwas trocknen, oder Du nimmst wie ich eine Salatschleuder zur Hand. Mit dieser bekommst Du die Blätter schneller Tropfenfrei und kannst direkt das Bärlauch-Salz zubereiten.

Die trockenen Bärlauch-Blätter hackst Du nun grob klein und gibst Sie gemeinsam mit dem Salz in einen Mixer.

Anschließend häckselst Du das Salz so lange, bis sich der Bärlauch fein im gesamten Salz verteilt hat.

Die so entstandene Paste gibst Du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und gibst Sie bei ca. 50°c Umluft in den Ofen. Hier trocknet das Kräutersalz nun für etwa 3-4 Stunden gründlich durch.

Wie Du das Kräutersalz einsetzen kannst

Sobald Dein selbstgemachtes Bärlauch-Salz wieder richtig knackig trocken ist, löst Du es vom Backpapier und stehst nun vor der Wahl, wie Du das Salz in Zukunft einsetzen möchtest:

Möchtest Du Dein Kräutersalz in einer Mühle aufbewahren? Oder soll es etwas gröber oder auch feiner zum Streuen zur Verfügung stehen?

Wie setzt man selbstgemachtes Kräutersalz am besten ein? Gut schmeckt es z.B. auf einem leckeren Tomatenbrot mit Zwiebeln.

Ich für meinen Teil mag es am liebsten in etwas gröberen Salzflocken zum Streuen. So habe ich ein kleines Gläschen, dass ich immer auf den Tisch stellen kann, um meinen Gästen die Möglichkeit zu geben, bei Bedarf damit Ihr Essen zu verfeinern.

Hierfür gebe ich es nach dem Trocknen noch in einen Mörser und mahle es auf meinen gewünschten Grad. Wenn Du es feiner haben möchtest, kannst Du das Bärlauch-Salz nach dem Trocknen auch wieder in den Mixer geben.

Falls Du eine Salzmühle übrighast und diese mit dem selbstgemachten Kräutersalz füttern möchtest, kannst Du das natürlich ebenfalls tun. Achte hierbei einfach darauf, dass Du die meist gröberen Salzplatten so auseinander bröselst, dass Sie Deine Mühle nicht oberhalb des Mahlwerks blockieren können.

Wie lange ist Bärlauch-Salz haltbar?

In einem Vorratsglas ist das Bärlauch-Salz lange haltbar.

Bei richtiger Lagerung ist das selbstgemachte Bärlauch-Salz unbegrenzt haltbar. Hierfür gibst Du das fertige Kräutersalz in ein luftdichtes Glas und bewahrst es am besten an einem dunklen Ort auf.

Wichtig ist, dass das Salz gut durchgetrocknet ist – dann sorgt der hohe Salzgehalt dafür, dass der enthaltene Bärlauch nicht verdirbt und weiterhin seinen guten Geschmack an Deine Gerichte abgeben kann.

Ich habe ein großes luftdichtes Glas, in dem ich das Salz in einer Schublade aufbewahre. Hiervon fülle ich immer ein wenig in mein Tafel-Glas um, aus welchem ich meine Gerichte damit würze. Somit kommt mein Vorrat an Bärlauch-Salz möglichst wenig mit der gelegentlich feuchten Küchen-Luft in Kontakt und bleibt so hübsch trocken und haltbar.

Da mein Rezept vom Bärlauch-Salz sehr ergiebig ist, empfehle ich Dir so oder so nur eine kleine Portion je Bärlauch-Saison zuzubereiten.

Bei uns hält eine Portion mit 250g problemlos ein Jahr, und dann steht die Saison ja auch schon wieder vor der Tür! 😉

Das Rezept für selbstgemachtes Bärlauch-Salz ist super einfach.

Selbstgemachtes Bärlauch-Salz

Bist Du auf der Suche nach dem perfekten Kräuter-Salz? Dann empfehle ich Dir mein Rezept, mit dem Du ganz einfach Dein Bärlauch-Salz selber machen kannst!
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Gericht: Gewürze
Land & Region: Deutsch
Keyword: Bärlauch, Bärlauch-Salz, Kräutersalz, Vegan
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 3 Stunden
Portionen: 1 Portion
Kalorien: 61kcal
Autor: Max Boczek

Equipment

Zutaten

  • 250 g Grobes Salz
  • 100 g Bärlauch

Anleitung

  • Bärlauch waschen und gründlich trocknen. Die Blätter grob hacken und mit dem Salz gemeinsam in den Mixer geben.
    Gründlich durchhäckseln, bis sich der Bärlauch im gesamten Salz fein verteilt hat.
  • Die Salzmasse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Den Backofen auf 50°c Umluft vorheizen und das Kräutersalz darin für etwa 3-4 Stunden gründlich trocknen.
  • Anschließend das Salz vom Backpapier lösen und in einem Mörser auf die gewünschte Körnung zerkleinern.
    Wer besonders feines Salz möchte, kann das Salz auch direkt im Mixer zerkleinern.

Nährwerte

Calories: 61kcal (3%) | Carbohydrates: 15g (5%) | Protein: 1g (2%) | Sodium: 96895mg (4213%) | Potassium: 20mg (1%) | Fiber: 2g (8%) | Sugar: 3g (3%) | Vitamin A: 1700IU (34%) | Vitamin C: 12mg (15%) | Calcium: 120mg (12%) | Iron: 3mg (17%)
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Und wo wir gerade beim Thema Bärlauch sind: Wenn Du in Stöberlaune bist, wirst Du mit folgenden Bärlauch-Rezepten voll auf Deine Kosten kommen:

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Nachkochen und guten Appetit!

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