Veganen Rahmspinat kochen – Meine Anleitung für gefrorenen und frischen Spinat!

Du möchtest leckeren Rahmspinat kochen? Mit meinem veganen Rezept verwandelst Du gefrorenen und frischen Spinat im Handumdrehen in die leckerste Beilage!

Leckerer Spinat gehört bei mir so selbstverständlich in die Küche wie eine gute Pfanne. Von klein auf an habe ich diese Beilage so sehr genossen: ob mit Fischstäbchen, einem feinen Spiegelei – immer mit dabei: leckere Kartoffeln.

Inzwischen kombiniere ich ihn am liebsten mit einem würzigen Bratling und allerlei Kartoffelvariationen – oben mit dabei: Kartoffelbrei oder Bratkartoffeln! 😊

In der Vergangenheit erreichten mich immer häufiger Fragen, wie ich meinen Rahmspinat zubereite. Daher möchte ich nun mein Rezept mit Euch teilen, dass sowohl für frischen als auch tiefgekühlten Spinat geeignet ist! 😉

Rahmspinat kochen ist super einfach - mit meiner Anleitung!

Spinat kochen leichtgemacht – mit der richtigen Vorbereitung

Je nachdem, ob Du frischen oder tiefgekühlten Spinat verwendest, unterscheidet sich die Vorbereitung für das Rezept ein wenig.

Verwendest Du frischen Spinat, wird sich der Aufwand etwas erhöhen. Schlussendlich schmeckt mir die frische Variante aber auch etwas besser und ich kann somit auch den Spinat aus dem eigenen Garten oder frisch vom Wochenmarkt verwenden. Der Clou: Du kannst zudem genau steuern, wie grob oder fein Dein Spinat am Ende sein soll!

Möchtest Du es einfacher, dann eignet sich auch Tiefkühl-Spinat wunderbar dazu, leckeren Rahmspinat zu kochen. Hierbei solltest Du darauf achten, ob Du den Spinat lieber gröber oder feiner möchtest. Für ersteren kaufst Du Blattspinat, für feineren empfehle ich Dir die gehackte Variante.

Veganen Rahmspinat zubereiten - aus frischem oder tiefgekühltem Spinat

Frischen Spinat kochen – was es zu beachten gibt

Kaufst oder erntest Du frischen Spinat, beginnt der Küchenalltag mit etwas Schneide- und Wascharbeit.

Zu Beginn füllst Du ein sauberes Spülbecken mit ausreichend klarem Wasser und wäschst die Spinatblätter darin gründlich, um restliche Erde abzubekommen.

Anschließend trennst du die gröberen Stiele heraus (das wird vor allem bei größerem Blattspinat nötig).

In einem großen Topf bringst Du leicht gesalzenes Wasser zum Kochen. Nun gibst Du nach und nach je eine Hand der Spinatblätter hinzu, lässt sie für etwa eine Minute blanchieren und hebst sie danach mit einer Schaumkelle wieder heraus.

Durch das Blanchieren sichern wir uns die wertvollen Nährstoffe im Spinat und sorgen nebenbei für eine appetitliche und sattgrüne Farbe! 😊

Anschließend hackst Du die blanchierten Blätter auf einem Brett in die Größe, die Du für Deinen perfekten Rahmspinat haben möchtest.

Tiefkühlspinat zubereiten – Einfacher in der Vorbereitung

Der Vorteil beim Kochen von Tiefkühlspinat ist, dass Du schneller und unaufwändiger am Ziel bist. Der Spinat ist bereits gehackt und blanchiert, wodurch Du Dir den Arbeitsschritt sparen kannst.

Trotzdem musst Du ein paar Dinge beachten, wenn Du tiefgekühlten Spinat zubereiten möchtest:

Das Auftauen im Topf sollte gut begleitet werden. Mir ist schon mehrmals der Spinat angebrannt, weil ich ihn zwischendrin vergessen habe…

Um den Spinat aufzutauen, gebe ich daher auf 800 g Spinat etwa 50 ml Wasser und etwas Salz hinzu und stelle die Hitze nur auf maximal Mittel. Somit werden die Spinat-Pellets gleichmäßig erhitzt und drohen nicht anzubrennen, sofern Du alle 3-4 Minuten einmal gründlich umrührst! 😊

Zudem solltest Du beachten, dass der TK-Spinat in der Regel mehr Wasser enthält. Dies gilt es später zu beachten, wenn Du die Rahmsoße vorkochst – diese muss in diesem Fall nämlich etwas fester ausfallen als bei der Zubereitung für den frischen Blattspinat.

Leckeren Rahmspinat kochen – Die Rahmsoße machts

Sobald Du Deinen Spinat vorbereitet hast, können wir uns an die Zubereitung machen.

Dabei ist die Vorbereitung schon die halbe Miete – jetzt geht es primär um die Zubereitung der Rahmsoße und die Frage, wie wir den Spinat würzen sollen.

Als Basis für die Soße setzen wir zuerst eine Mehlschwitze an. Hierfür geben wir bei mittlerer Hitze etwas Margarine in einen Topf – am besten eine Stielkasserole, da Du in dieser beim Rühren die beste Kontrolle hast.

Nun gibst Du unter ständigem Rühren nach und nach Mehl hinzu, bis die Masse kurz davor ist zu flocken. Bei mir kommen auf 40 g Margarine etwa 1,5 EL Mehl – das kann jedoch immer unterschiedlich sein, wodurch Du Dich herantasten solltest! 😉

Die Mehlschwitze lässt du nun einmal kurz aufköcheln und gibst dann Pflanzensahne und etwas Wasser hinzu. Alles gründlich umrühren und unter regelmäßigem Rühren zum Kochen bringen.

Nun geht es darum, wie wir den Spinat würzen können: Ich erledige dies immer gerne, indem ich die Rahmsoße bereits gründlich abschmecke. Diese zieht sich beim späteren Kochen eh in den Spinat ein und verteilt die Aromen damit am besten! 😊

Die Basis bildet Salz, Pfeffer und etwas Gemüsebrühe – dazu kommen nur etwas Knoblauchgranulat und frisch geriebene Muskatnuss.

Die Soße kann gerne kräftig abgeschmeckt sein – durch den Spinat wird sie wieder etwas wässriger, wodurch sich der Aroma-Pegel wieder normalisiert.

Spinat würzen: Funktioniert am besten über die selbstgemachte Rahmsoße

Sobald die Soße aufgekocht ist, sollte sie schnell abbinden. Ziel ist es, eine sämige, aber nicht zu feste Rahmsoße für unseren Spinat zu erhalten.

Bitte beachte: für Tiefkühlspinat muss die Rahmsoße etwas fester sein als für frischen, da die TK-Variante mehr Wasser enthält und die Soße mehr verwässert.

Die richtige Soßenkonsistenz steuerst Du, indem Du nach dem ersten Abbinden etwas Wasser hinzugibst, sollte sie noch zu fest sein.

Dann erneut aufkochen lassen und bei Bedarf wieder etwas Wasser hinzugeben.

Sobald die Soße fertig ist, gibst Du sie zum Spinat. Hast Du frischen Spinat vorbereitet, gibst Du Soße und gehackten Spinat gleichermaßen in einen größeren Topf und verrührst alles gründlich.

Bereitest Du tiefgekühlten Spinat zu, ist dieser vom Auftauen eh in einem Topf – also immer rein mit der Soße und ebenfalls umrühren.

Den nun angesetzte Rahmspinat kochst Du auf mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren nun noch für 10-15 Minuten.

Anschließend mit der Beilage nach Wahl servieren und genießen! 😊

Veganen Rahmspinat kochen – Meine Anleitung für gefrorenen und frischen Spinat! 2

Veganer Rahmspinat – mein Basis-Rezept

Du möchtest leckeren Rahmspinat kochen? Mit meinem veganen Rezept verwandelst Du gefrorenen und frischen Spinat im Handumdrehen in die leckerste Beilage!
No ratings yet
Drucken Pin Bewerten
Gericht: Beilage
Land & Region: Deutsch
Keyword: Rahmspinat vegan, Rahmspinat Zubereiten, Spinat Kochen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Arbeitszeit: 35 Minuten
Portionen: 5 Portionen
Kalorien: 236kcal
Autor: Max Boczek

Zutaten

Anleitung

Frischen Spinat vorbereiten

  • Spinat in reichlich klarem Wasser abspülen und die groben Strunke herausschneiden.
    In einem großen Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Blätter nach und nach für je eine Minute blanchieren.
  • Die blanchierten Spinatblätter auf einem Brett in die gewünschte Größe hacken.

Gefrorenen Spinat vorbereiten

  • Den gefrorenen Spinat mit 50ml Wasser und 1/2 TL Salz in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe unter gelegentlichem rühren erhitzen, bis dieser aufgetaut ist.

Rahmspinat zubereiten

  • In einer Stielkasserole mit der Margarine und dem Mehl bei mittlerer Hitze eine Mehlschwitze anrühren.
    Sahne und Wasser hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken.
  • Soße aufköcheln lassen – sollte sie sehr stark abbinden, nach und nach mit Wasser verdünnen, bis eine sämige Rahmsoße entstanden ist. Für TK-Spinat sollte sie etwas fester sein, als für frischen Spinat.
  • Rahmsoße mit dem Spinat im Topf verrühren und bei mittlerer Hitze für 10-15 Minuten köcheln lassen und dabei mehrmals umrühren.
  • Sollte der Spinat noch zu lasch schmecken, kannst Du im Anschluss noch etwas Salz und Muskatnuss hinzugeben.

Nährwerte

Calories: 236kcal (12%) | Carbohydrates: 8g (3%) | Protein: 6g (12%) | Fat: 22g (34%) | Saturated Fat: 11g (69%) | Cholesterol: 55mg (18%) | Sodium: 386mg (17%) | Potassium: 933mg (27%) | Fiber: 4g (17%) | Sugar: 1g (1%) | Vitamin A: 15879IU (318%) | Vitamin C: 45mg (55%) | Calcium: 189mg (19%) | Iron: 4mg (22%)
Hast Du das Rezept ausprobiert?Zeige es der Welt und markiere mich auf Instagram unter @essliebe.de oder #essliebe!

Wusstest Du, dass man mit Spinat auch weitere Leckereien zaubern kann? Probiere es doch gerne mal mit diesem Rezept:

Falls Dir diese Anleitung weitergeholfen hat, freue ich mich sehr über eine kurze Bewertung und ein Feedback von Dir! 😉

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Spinat kochen und vor allem einen guten Appetit!

Schreibe einen Kommentar

Bewertung